Mit nur wenigen Cent von Einzelpersonen kann eine große Gemeinschaft viel bewirken – das ist die Idee hinter der Centspende der Stadtwerke Bielefeld Gruppe. Jedes Jahr beteiligen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um Gutes zu tun. Dieses Jahr wurde dabei die stattliche Summe von 32.005,31 Euro erreicht. „Die freiwillige Centspende zeigt eindrucksvoll, wie viele kleine Beiträge gemeinsam etwas Großes bewirken können. Mit jedem abgerundeten Cent übernehmen unsere Kolleginnen und Kollegen Verantwortung für Menschen in unserer Region. Dieses Engagement steht für Solidarität, Zusammenhalt und dafür, dass soziales Handeln Teil unserer Unternehmenskultur ist,“ erklärt Marco Futterlieb, der Betriebsratsvorsitzende der Stadtwerke.
Dank dieser großzügigen Spende von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtwerke Bielefeld werden in diesem Jahr drei gemeinnützige Institutionen in der Stadt unterstützt. Die mehr als 32.000 Euro wurden von der Centspenden-Gemeinschaft an das Kinderzentrum e.V., den Verein Hand in Hand und an die Sentana Stiftung für ihr Projekt Gnadenhof ausgezahlt.
Hinter der Centspende steckt ein einfaches aber wirkungsvolles Prinzip. Jeden Monat verzichten Beschäftigte bei ihrer Entgeltabrechnung auf die Auszahlung der Cent-Beträge hinter dem Komma. Stattdessen werden diese Beträge auf einem Spendenkonto gesammelt. Hinzu kommt der Erlös aus Verkäufen und weitere Spenden. Die Mitglieder der Centspende können Vorschläge machen, wer das Geld erhalten soll und zum Jahresende final darüber abstimmen, welchen Institutionen das Geld zugutekommt. Ein großer Anteil der Summe aus dem vergangenen Jahr kam bei der Weihnachtsfeier der Stadtwerke Bielefeld Gruppe durch den Getränkeverkauf und den Verkauf von Tombola-Losen zusammen.
Die Centspende-Empfänger im Überblick
Der Kinderzentrum e.V. erhält eine Spende in Höhe von 15.682,60 Euro. Das Kinderzentrum e. V. begleitet seit 1978 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren, die durch häusliche Gewalt, Vernachlässigung oder Fluchterfahrungen belastet sind. In einer kleinen und verlässlichen Gruppe erhalten die Kinder traumapädagogische Förderung und psychologische Stabilisierung so lange, wie es für ihre sozial-emotionale Entwicklung und Stabilisierung notwendig ist. Zudem ist die intensive Eltern- und Familienberatung ein zentraler Bestandteil, um das gesamte Umfeld zu stärken.
Für seine Arbeit erhält der Verein Hand in Hand 8.641,43 Euro. Der Verein ist eine gemeinnützige Elterninitiative in Bielefeld, die seit 1995 krebskranke Kinder und ihre Familien auf der onkologischen Station im Kinderkrankenhaus Bielefeld-Bethel unterstützt und begleitet. Durch Erzieher und Therapeuten werden die Kinder unterstützt und von ihrem Alltag abgelenkt. Mit Projekten wie gemeinsamen Kochaktionen, Ausflügen, Therapiebegleitung und Beratung sorgt der Verein für Trost, Kraft und Lebensfreude im Klinikalltag.
Die Sentana Stiftung erhält für den Gnadenhof 7.681,28 Euro. Die Stiftung betreibt in Bielefeld einen Begegnungs- und Lebenshof, auf dem alte, kranke oder nicht vermittelbare Tiere ein dauerhaftes Zuhause finden. Gleichzeitig ist der Hof auch ein Ort für soziale Projekte, insbesondere für Menschen mit psychischen Erkrankungen, die dort durch den Kontakt zu Tieren Stabilität und neue Perspektiven gewinnen. Die Stiftung verbindet Tierwohl mit sozialem Engagement - getragen von Spenden und ehrenamtlichen Hilfen.

