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Busverkehr im Bielefelder Süden am Freitag vom Streik betroffen

moBiel passt Fahrpläne an – Schulen haben Priorität

Die Gewerkschaft Verdi setzt ihre Arbeitskampfmaßnahmen fort und bestreikt die moBiel auch am kommenden Freitag, 20. März. Aufgerufen sind die Beschäftigten des Betriebshofes Sennestadt. Anders als an diesem Donnerstag, wenn moBiel erneut zu einer Betriebsstilllegung gezwungen ist, beschränken sich die Auswirkungen am Freitag überwiegend auf den Busverkehr im Bielefelder Süden. Mit Blick auf das gesamte Stadtgebiet sind alle Stadtbahnen und etwa 90 Prozent der Busse planmäßig unterwegs.

Um trotz des Streiks ein Mindestangebot im Bielefelder Süden aufrechtzuerhalten, organisiert moBiel hier den Busverkehr am Freitag neu. Vorrang haben dabei der Schülerverkehr und die zentrale Linie 135. Sie soll nach einem angepassten Plan (www.mobiel.de/streik) überwiegend fahren. Auf weiteren Linien im Süden des Stadtgebiets, darunter die 30, 37, 39, 46,47, 40, 44, 81, 94 und 140, müssen Fahrgäste während des ganzen Tages mit Einschränkungen rechnen. Vielfach sind nur einzelne Fahrten möglich. Weil die personellen Auswirkungen des Streiks nicht hundertprozentig vorhersehbar sind, können sich auch auf anderen Linien vereinzelt kurzfristig Ausfälle ergeben.

Dabei sollte beachtet werden, dass die Fahrgast-Informationen wegen der bereits angelaufenen Streikmaßnahmen im Internet unter www.mobiel.de/streik und in der moBiel YOU-App möglicherweise nur mit Verzögerung angepasst werden können. Am Donnerstag werden die stattfindenden Fahrten regulär in der moBiel YOU-App und auf den elektronischen Abfahrtsanzeigern an Haltestellen erscheinen. Am Freitag erscheinen die ausgefallenen Fahrten nicht in der Auskunft, bei den stattfinden Fahrten kann es zu Störungen bei der Echtzeitauskunft kommen.

Die Situation am Mittwoch und Donnerstag

Am Donnerstag, 19. März, wird – wie bereits berichtet – zwischen 4 Uhr früh und 4 Uhr am Freitag der Fahrbetrieb eingestellt: Stadtbahnen und moBiel-Busse sind in diesen Zeiträumen nicht unterwegs. Der Streikaufruf für diesen Mittwoch, 18. März, betrifft die Bereiche Infrastruktur und Werkstätten. Weil hier sicherheitsrelevante Funktionen und der Fahrdienst ausreichend besetzt ist, hat das keine Auswirkungen auf die Personenbeförderung.

Auch am Donnerstag kommt der öffentliche Verkehr in Bielefeld nicht komplett zum Erliegen. So sind auf Teilstrecken Bus-Linien unterwegs, die von Fremdunternehmen bedient werden. Darüber hinaus sind auch die Deutsche Bahn, die BVO mit Linien wie 350 oder 351, die ArGe ÖPNV Gütersloh mit Linien wie 48, 59, 61/62, 63, 68, 80.2, 83, 88, 163, 157, S18 oder N19, die Westfalen-Bahn (RE70), die Nordwestbahn (RB74, RB75) und die Eurobahn (RB61, RB67, RB69, RB71, RB73, RB78, RB82) nicht vom Streik betroffen. Ihre Fahrten werden ebenfalls durchgeführt. Als weitere Option steht das Fahrradverleihsystem meinSiggi im Bielefelder Stadtgebiet zur Verfügung. Informationen dazu gibt es unter www.mobiel.de. Das moBiel ServiceCenter unterm Jahnplatz ist am Mittwoch und Freitag geöffnet, wird aber Donnerstag wegen der Schließung der Haltestelle nicht erreichbar sein. An den Hotlines ist bei erhöhtem Kundenaufkommen mit Wartezeit zu rechnen. Weil es sich bei einem Streik um höhere Gewalt handelt, greift die Mobilitätsgarantie nicht. Das Stadtwerke-Kundenzentrum Jahnplatz Nr.5 ist von den Streik-Maßnahmen nicht betroffen.

Hans-Heinrich Sellmann

Leiter Unternehmenskommunikation | Pressesprecher