Photovoltaik-Anlagen

Die Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen und tut es weiterhin. Warum ist das so? Wir haben die wichtigsten Informationen zum Strom aus Sonnenenergie für Sie zusammengestellt. 

Wie funktionieren Photovoltaik-Anlagen? 

Photovoltaik-Anlagen nutzen den sogenannten photoelektrischen Effekt um Strom zu produzieren. Die Sonneneinstrahlung trifft auf die – meist auf dem Dach verbauten – Solarmodule. In den Modulen sind elektrische Halbleiter aus Silizium verbaut. Das Sonnenlicht regt Elektronen in den Panels an, wodurch eine Gleichspannung entsteht. Diese wird „abgegriffen“ und in den Wechselrichter geführt. Der Wechselrichter wandelt die Gleichspannung in eine Wechselspannung auf einem Niveau von 230V um. Dieser Strom steht jetzt für den sofortigen Verbrauch im Haus zur Verfügung. 

Viele Photovoltaik-Anlagen sind darüber hinaus mit einem Batteriespeicher ausgestattet. Sie bieten die Möglichkeit, überschüssige Strommengen zu speichern, die nicht im Moment der Produktion bereits benötigt werden. > Erfahren Sie hier mehr über die Vorteile von Stromspeichern in Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage.

Speziell in den Sommermonaten erzeugen Photovoltaik-Anlagen oft mehr Strom als unmittelbar benötigt wird. Generell ist die erzeugte Strommenge von der Größe der Anlage abhängig. Generell müssen diese Überschüsse in das Stromnetz eingespeist werden, es gibt aber auch Alternativen: So kann der erzeugte Strom beispielsweise auch zur Warmwasserbereitung mit einem elektrischen Heizstab genutzt werden. Eine weitere Alternative ist die Nutzung für die hauseigene Ladesäule für das E-Auto.

Welche Entwicklung haben Photovoltaik-Anlagen zuletzt genommen? 

Die technische Weiterentwicklung der Photovoltaik-Anlagen hat in den vergangenen Jahren immer weiter Fahrt aufgenommen. Die Wirkungsgrade der Module sind enorm gestiegen. Möglich wurde das unter anderem durch die Verwendung neuer Metalle in den Solarpanels. Diese können ein deutlich breiteres Lichtspektrum aufnehmen und zu Strom wandeln als vorangegangene Technologien. Somit kann auch bei weniger starker Sonneneinstrahlung Strom erzeugt werden.  

Neben der technischen Entwicklung hat sich auch das Erscheinungsbild von Photovoltaik-Anlagen deutlich verändert: Sogenannte Dünnschichtmodule sind so filigran gearbeitet, dass sie sogar auf Fensterscheiben geklebt werden können. Solche Technologien punkten zudem mit günstigeren Produktionskosten, können in Sachen Langlebigkeit derzeit aber noch nicht mit traditionellen Anlagen mithalten. 

Photovoltaik-Anlagen sind also oft nur auf den zweiten Blick als solche zu erkennen. Das gilt auch auf so manchem Hausdach: Die Entwicklung von Solardachpfannen geht ebenfalls stetig voran.

Welche Vorteile bieten Photovoltaik-Anlagen? 

Die Nachfrage von Photovoltaik-Anlagen ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Viele Verbraucher und Unternehmen wollen die Vorteil nutzen, das Risiko angesichts steigender Strompreise zu minimieren. Dabei sollte allerdings nicht außer Acht gelassen werden, dass Photovoltaik-Anlagen keine vollständige Abdeckung des Strombedarfs sicherstellen können. Ohne Batteriespeicher können die Anlagen durchschnittlich etwa 35 Prozent des benötigten Stroms erzeugen, mit Speicher etwa 70 Prozent. 

Viele Nutzer von Photovoltaik-Technologie schätzen neben der Risikominimierung zudem die aktive CO2-Vermeidung. Der ökologische Fußabdruck von Solarstrom ist einer der größten Pluspunkte gegenüber fossilen Methoden zur Stromerzegung. 

Auch finanziell lohnt sich die Installation einer Photovoltaik-Anlage häufig: Bei guter und richtiger Planung hat sich die Anlage oft innerhalb der ersten zehn bis zwölf Jahre amortisiert.

Welche Nachteile bringen Photovoltaik-Anlagen mit sich? 

Der große Vorteil von Photovoltaik-Anlagen ist gleichzeitig auch ein Nachteil: Die Nutzung von Sonneneinstrahlung. Diese fällt in den kalten Monaten deutlich geringer aus als im Sommer und steht in der Nacht gar nicht zur Verfügung. Der Energiebedarf kann damit nicht zu 100 Prozent gedeckt werden, wenngleich Stromspeicher zumindest die ausbleibende Stromproduktion in der Nacht auffangen können. Nutzer von Photovoltaik-Anlagen sind dennoch nicht vollständig autark von der Stromversorgung und müssen weiteren Strom zukaufen. 

Hinzu kommt ein aufwändiger Recycling-Prozess. Nach etwa 25 bis 30 Jahren haben Photovoltaik-Module ausgedient. Die wertvollen enthaltenen Rohstoffe wie Silizium können zwar rückgewonnen werden, in einem ersten Schritt müssen die Module allerdings fein zerkleinert werden. Erst danach können die Rohstoffe wieder voneinander getrennt werden.

Für wen ist eine Photovoltaik-Anlage die richtige Wahl? 

Die Anschaffung und Installation einer Photovoltaik-Anlage lohnt sich vor allem für Besitzer und Bauherren von Einfamilienhäusern. Die Nutzung von Solarenergie bietet ihnen die Möglichkeit, auf nachhaltige Weise ein Stück unabhängiger vom Strommarkt zu sein.  

Photovoltaik-Anlagen können nicht nur auf Neubauten installiert werden, auch das Nachrüsten ist prinzipiell möglich. Eine Photovoltaik-Anlage stellt in der Regel keine besonderen Anforderungen an den Zustand des Gebäudes. Dennoch sollte das Dach der Immobilie in der Planungsphase genauer betrachtet werden. In seltenen Fällen ist die Installation von Solarmodulen aus statischen Gründen nur nach einer Sanierung möglich. 

Auch für Mieter gibt es Möglichkeiten, Strom aus Sonnenenergie zu gewinnen und zu nutzen. Rechtliche Rahmenbedingungen führen zwar dazu, dass die Installation von Photovoltaik-Anlagen auf Mietshäusern oft nicht profitabel ist, Balkonmodule sind jedoch eine sinnvolle Alternative. Der gewonnene Strom kann über eine Steckvorrichtung in das heimische Stromnetz eingespeist werden. > Erfahren Sie hier mehr über Balkonmodule.

Wie unterstützen mich die Stadtwerke Bielefeld bei der Installation? 

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