Großes Strom-Infrastrukturprojekt erreicht die Stapenhorststraße

30.05.2022 | 16:19

geschrieben von  Sebastian Bauer

Arbeiten sollen voraussichtlich im November 2022 beginnen

Seit Herbst 2021 arbeiten die Stadtwerke Bielefeld im Auftrag der Bielefelder Netz GmbH daran, das Stromnetz im Bielefelder Westen fit für die Energiewende zu machen. Hierfür laufen die Vorarbeiten, um ein 110.000-Volt-Kabel zu verlegen, das ab Ende 2023 das Umspannwerk Zwinger mit dem Umspannwerk der Universität verbindet. Ein Teil der dafür notwendigen Tiefbaumaßnahmen ist bereits abgeschlossen oder steht kurz vor dem Abschluss.

Im Bereich Zwinger konnten die Arbeiten bereits im November 2021 beendet werden. Seit Anfang Oktober laufen die Baumaßnahmen zwischen der Stapenhorststraße und dem Uni-Umspannwerk in der Kurt-Schumacher-Straße. Verlegt wurden hier die Leerrohre für das 110-kV-Kabel.

In diesem Jahr wollen die Stadtwerke die ersten Arbeiten im letzten Teilstück Stapenhorststraße in Angriff nehmen. Noch ist das Genehmigungsverfahren nicht abgeschlossen. Sobald die Genehmigungen von allen Beteiligten erteilt worden sind, werden die Planungen für den Bauabschnitt Stapenhorststraße finalisiert.

„Nach den Genehmigungen werden wir die weiteren Abstimmungen vorantreiben. Für die Bauzeit werden sich Einschränkungen für die Anwohner der Stapenhorststraße nicht vermeiden lassen. Wann diese eintreten und wie umfangreich sie ausfallen, können wir allerdings erst nach dem kompletten Abschluss des Genehmigungsverfahrens genau festlegen“, sagt Stefan Kronshage, Netzingenieur und Projektmanager im Bereich Netzbau der Stadtwerke Bielefeld.

Starten sollen die Arbeiten in der Stapenhorststraße aller Voraussicht nach im November dieses Jahres. Zunächst wird in einem etwa 330 Meter langen Abschnitt zwischen der Kurt-Schumacher-Straße und der Bossestraße gearbeitet. Der Verkehr soll in dieser Zeit an der Baustelle vorbei geleitet werden.

Im weiteren Verlauf der Bauarbeiten in der Stapenhorststraße wird es notwendig sein, Teilabschnitte voll zu sperren. Abschließende Planungen und Informationen hierzu können allerdings erst nach dem Abschluss des Genehmigungsverfahrens erfolgen.