20.01.2023 | 12:27
Bei der Verlegung des 110.000-Volt-Kabels in der Stapenhorststraße ist das erste Etappenziel erreicht: Der Bauabschnitt zwischen Melanchthon- und Bossestraße ist fertig. Am Samstag wird die Einbahnstraßenregelung für die Melanchthonstraße aufgehoben. Dann können Autofahrer von der Schüco-Arena kommend wieder in die Stapenhorststraße einbiegen.
In dem Baufeld ist der frische Asphalt inzwischen ausgehärtet. An diesem Freitag werden die letzten Materialien inklusive der provisorischen Ampel weggeräumt. Und am Samstag soll dann auch die stationäre Ampel wieder in Betrieb genommen werden.
Derweil ist der zweite Abschnitt des Stromnetz-Ausbaus im Bielefelder Westen aus Sicht von Stadtwerke Bielefeld und Amt für Verkehr gut angelaufen. Die Arbeiten liegen weiter im Plan, der Durchgangsverkehr nutzt die Umleitungsstrecken. Zur Einordung: Die Stapenhorststraße bleibt stadteinwärts ab Melanchthonstraße und stadtauswärts ab Weststraße weiterhin eine Sackgasse. Dennoch sind alle Geschäfte, Praxen und Restaurants etc. weiterhin erreichbar. Für Erledigungen ist die Zufahrt stadteinwärts bis zur Kriemhildstraße und stadtauswärts bis zur Weststraße frei.
Erreichbarkeit, Parkmöglichkeiten etc. im Überblick:
Die Baumaßnahme
Die Verlegung eines 110.000-Volt-Kabels ist ein großes und wichtiges Strom-Infrastrukturprojekt im Bielefelder Westen. Das Kabel soll voraussichtlich ab Ende 2023 das Umspannwerk Zwinger mit dem Umspannwerk der Universität verbinden. Das Projekt ist elementar, um das Stromnetz auf die steigenden Bedürfnisse der kommenden Jahrzehnte vorzubereiten. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien sowie der Ladeinfrastruktur und der Bau der Medizinischen Fakultät der Bielefelder Universität stellen zukünftig enorme Herausforderungen an das Netz. Aktuell wird in der Stapenhorststraße das Leerrohrsystem verlegt, bevor im Sommer das 110-kV-Kabel eingezogen wird.