Interargem GmbH

Waldemar Bogdanski überprüft die Hydraulik.

Waldemar Bogdanski überprüft die Hydraulik. | Foto: Sarah Jonek

Die Interargem übernimmt mit ihren beiden Verbrennungsanlagen in Bielefeld und Hameln eine zentrale Rolle für die thermische Verwertung von Abfällen in der Region. Insgesamt steht hierfür eine Kapazität von ca. 400.000 Tonnen Abfall in Bielefeld sowie 300.000 Tonnen Abfall und 100.000 Tonnen Altholz in Hameln zur Verfügung. Beide Anlagen verfügen über modernste Anlagentechnik und effiziente Rauchgasreinigungsanlagen, mit denen die gesetzlichen Grenzwerte deutlich unterschritten werden.

Bei der thermischen Abfallbehandlung wird die bei der Verbrennung frei werdende Energie genutzt und mittels Kraft-Wärme-Kopplung in Strom und Fernwärme umgewandelt. Auf diese Weise werden jährlich ca. 320 Millionen Kilowattstunden Strom und ca. 570 Millionen Kilowattstunden Fernwärme erzeugt. Damit trägt die Interargem maßgeblich zur Entsorgungssicherheit in der Region bei.

Die Energieerzeugung aus Abfall  zeichnet sich zudem durch eine positive CO2-Bilanz aus, da der Energieträger Abfall zu etwa 50 Prozent aus biogenen Bestandteilen besteht und die hieraus erzeugte Energie in diesem Umfang als klimaneutral gilt. Somit werden durch die Strom- und Fernwärmeerzeugung an den Anlagenstandorten der Interargem im Vergleich zu einer alternativen Erzeugung  jährlich etwa 120.000 Tonnen fossiler CO2-Emissionen vermieden.

Die Stadtwerke Bielefeld sind mit 78,15 Prozent Mehrheitsgesellschafter. Die verbleibenden 21,85 Prozent Anteile werden von kommunalen Gesellschaftern in der Region gehalten.

Mehr Infos auf > www.interargem.de