Bauarbeiten an der B 66 neu

11.12.2018 | 08:00

geschrieben von  Birgit Jahnke

Stadtwerke Bielefeld binden neu verlegten Rohrabschnitt in Transportleitung ein - Druckschwankungen und Wassertrübungen im Bielefelder Osten möglich
Der 12. Dezember ist für die für das Bielefelder Wasserrohr-netz Verantwortlichen bei den Stadtwerken Bielefeld kein Tag wie jeder andere. Am Mittwoch dieser Woche werden sie ab dem frühen Morgen an der B 66 zwischen Ubbedissen und Asemissen einen im Sommer neu verlegten Rohrabschnitt mit einer ihrer wichtigsten Wassertransportleitungen verbinden und in Betrieb nehmen. Durch diese Inbetriebnahme kann es am 12. Dezember bis in die Nachtstunden hinein in Hillegossen und Ubbedissen zu Druckschwankungen im Wasserrohrnetz und eventuell zu einer Trübung des Trinkwassers kommen. Die Stadtwerke Bielefeld weisen darauf hin, dass diese gesundheitlich unbedenklich ist und das Wasser normal verwendet werden kann. Versorgungsunterbrechungen gibt es wegen der Arbeiten nicht.

Vorarbeiten seit April

Wegen der geplanten Erweiterung der B 66 zwischen Biele-feld und Leopoldshöhe mussten die Stadtwerke Bielefeld verschiedene Leitungen außerhalb des Baufelds neu verle-gen. Die Arbeiten hierfür hatten Ende April begonnen und sind mit der Wiederinbetriebnahme der Wasserleitung weitgehend abgeschlossen. Einige Restarbeiten können witterungsbedingt jedoch erst im Frühjahr 2019 erfolgen.

Betroffen vom Straßenausbau ist u.a eine der wichtigsten Bielefelder Wasserleitungen, die sogenannte ZW2, die Trinkwasser aus der Senne über Oerlinghausen in die Bielefelder Innenstadt transportiert. Die Stadtwerke haben diese Stahlleitung mit einem Durchmesser von 70 Zentimetern im Sommer auf einer Länge von 855 Metern neu verlegt. In Betrieb genommen wird sie wegen des im Herbst niedrigeren Wasserverbrauchs erst jetzt.

Inbetriebnahme im verbrauchsschwächeren Herbst

Ab fünf Uhr morgens nehmen die Stadtwerke am Mittwoch zunächst die Transportwasserleitung zwischen Ubbedissen und Asemissen außer Betrieb nehmen. Danach wird an beiden Enden die neu verlegte Leitung mit dem Rohrnetz verbunden. Verläuft die anschließende Dichtigkeitskontrolle positiv, können die Stadtwerke die ZW2 wieder in Betrieb nehmen. Volker Wittenbrock, der bei den Stadtwerken die Inbetriebnahme des neuen Leitungsabschnitts organisiert und überwacht, sagt: „Dies wird, wenn alles nach Plan verläuft, frühestens am späten Mittwochabend soweit sein. Dann können wir unseren Kunden wieder Trinkwasser über die ZW2, einem sehr wichtigen Standbein der Bielefelder Wasserversorgung, liefern.“