
Für eine verlässliche thermische Behandlung und energetische Verwertung von Abfällen sorgt die Interargem GmbH mit Sitz in Bielefeld. Aufgabe der Interargem ist vor allem der Vertrieb. Dazu zählen das Stoff-Strom-Management und zentrale Dienstleistungen für die Verbrennungsanlagen Bielefeld-Herford und Enertec Hameln.
Gesellschafter:
Am Stammkapital von 2,2 Mio. Euro ist die Stadtwerke Bielefeld mit 35,72 Prozent beteiligt. Weitere Gesellschafter sind E.ON Energy from Waste AG (früher: BKB Aktiengesellschaft, Helmstedt) und diverse Kommunen der Region.
Abfallmenge:
Im ersten Quartal des Geschäftsjahres fielen konjunkturell bedingt geringere Abfallmengen an. Die Wirtschaftskrise zeigte sich hier durch einen deutlichen Rückgang des Abfallaufkommens bei Industrie und Gewerbe. Die Wettbewerbsintensität nahm deutlich zu und die Entsorgungserlöse im Bereich Gewerbeabfall sanken. In der zweiten Jahreshälfte normalisierte sich das Abfallaufkommen wieder. Im ersten und auch im letzten Quartal des sehr kalten Jahres 2010 stellten die Müllverbrennungsanlagen in Bielefeld und in Hameln unter höchsten Lastanforderungen die erzeugte Fernwärme stabil bereit. Die behandelten Abfälle stammten überwiegend aus der Region. Maßgeblich hat die Interargem hier zur Entsorgungssicherheit beigetragen.
Energieerzeugung aus Abfall:
Damit leistet die Interargem einen wichtigen Beitrag zum aktiven Umweltschutz. Auf umweltschonende Weise wurde Strom für rund 70.000 Haushalte und Fernwärme für rund 50.000 Haushalte erzeugt.
Kernaufgaben des Unternehmens nehmen vor allem die beiden 100-prozentigen Tochtergesellschaften wahr:
1. MVA Bielefeld-Herford GmbH
2. Enertec Hameln GmbH (Enertec)